Energiewende: Nun ist auch das Parlament gefordert.

Erstellt am: 25.05.2011 | von: Sarah

Endlich! Der Bundesrat hat die Weichen in der Energiepolitik neu und vor allem in die richtige Richtung gestellt: Das Atomzeitalter soll ein Ende finden. Die Zukunft gehört der Energieeffizienz und den erneuerbaren Energien. Nun ist das Parlament angehalten, Nägel mit Köpfen zu machen und den Ausstiegsentscheid des Bundesrates engagiert und mit einer klaren Mehrheit zu bestätigen und voranzutreiben.

Die Schweiz erfüllt alle Voraussetzungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Entscheid des Bundesrates setzt das richtige Signal. Die Zukunft gehört der Stromeffizienz und den erneuerbaren Energien. Beide verfügen über genügend Potentiale, um die Schweiz endgültig aus den Zwängen der risikoreichen und umweltzerstörenden Atomenergie zu befreien. Was es jetzt braucht, sind konkrete Massnahmen. Das Parlament ist gefordert und aufgerufen, an seiner ausserordentlichen Session vom 8. Juni Nägel mit Köpfen zu machen und den Atomausstieg zu bestätigen. Viele passende Vorstösse stehen bereit. Für die Umsetzung zentral sind zum einen die Einführung einer Lenkungsabgabe, die dem verschwenderischen Stromkonsum Einhalt gebietet und zum anderen die Stärkung der kostendeckenden Einspeisevergütung, die den Ausbau der erneuerbaren Energien gezielt vorantreiben wird. Da die Sicherheit der Bevölkerung und der Umwelt oberste Priorität hat, ist ein möglichst schneller Ausstieg aus der Atomenergie unerlässlich und muss schneller geschehen.

Die Allianz «Nein zu neuen AKW» fordert das Parlament deshalb auf, der neuen Position des Bundesrates zu folgen. Die Allianz wird die Entscheidung mitverfolgen und die Öffentlichkeit wissen lassen, wer im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsgerichteten Energieversorgung entschieden hat.

Medienmitteilung Allianz «Nein zu neuen AKW»

Kommentare:

Kommentar schreiben

Kommentar