Um den Ausbau von erneuerbaren Energien voranzutreiben setzen immer mehr Länder auf feste Einspeisetarife. Die jüngsten Beispiele sind Japan und China. Auch die Schweiz macht bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) vorwärts.
Gemäss Medienberichten setzen Japan und China auf feste Einspeisetarife nach dem Modell Deutschland. In der Schweiz hat sich der Ständerat dafür ausgesprochen, dass die Subventionen für Strom aus erneuerbaren Energien in Zukunft nicht mehr limitiert sein sollen, sondern durch jährliche Kontingente für baureife Projekte ersetzt werden. Kritiker befürchten eine Kostenexplosion. Regula Petersen vom Bundesamt für Energie winkt ab: «Über die Jahreskontingente lassen sich die Kosten genauso gut steuern wie mit dem aktuellen KEV-System. Das Potential von Wind- und Wasserenergie ist in der Schweiz ausserdem zu begrenzt, als dass die Kosten explodieren könnten. Und für Photovoltaik sind die Modulpreise aufgrund des technischen Fortschritts stark gesunken, weshalb auch dort mit deutlich tieferen Kosten pro Einheit zu rechnen ist.»
Der BEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. zur Entwicklung in Japan und China
