Basel, Bern, Zürich, St.Gallen, Luzern und neu auch Aarau. Schweizer Wirtschaftsstandorte kehren der Atomenergie den Rücken und setzen in Zukunft auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Auch die Kantone setzen sich konkrete Ausstiegsziele.
Die Aarauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben am 11. März den Gegenvorschlag zur Energie-Initiative ange- nommen. Dazu Tonja Zürcher (WWF): «Mit dem Entscheid zum Atomausstieg bis 2035 und zum 2000-Watt-Ziel katapultiert sich die Hauptstadt des Atomkantons in die Spitzengruppe der Energiewendestädte. Während Bund und Kantone noch diskutieren, setzen schweizweit Städte und Gemeinden die Energiewende um.»
Die Vorlage beinhaltet zudem konkrete Fördermassnahmen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Auch die Städte Zürich (2034), Bern (2039), Luzern (2045) und St. Gallen (2050) haben sich Zeitziele gesetzt, ab wann sie keinen Atomstrom mehr beziehen wollen. Die Kantone Genf (seit 2004) und Basel-Stadt (seit 2009) sind schon heute faktisch atomstromfrei. Weitere Kantone wie Solothurn oder St. Gallen haben ähnliche Ziele.
