Die zukünftigen Herausforderungen für die Integration der dezentralen Energieproduktion in das Schweizer Stromnetz sind auf der Ebene der regionalen Verteilnetze angesiedelt.
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 hat das Bundesamt für Energie BFE kommende Herausforderungen in Hinblick auf das Stromnetz analysiert. «Für die Integration von dezentralen erneuerbaren Energien in die Netzinfrastruktur steht weniger der Ausbau des Hochspannungsnetzes als vielmehr der intelligente Umbau der regionalen Verteilnetze zu sogenannten Smart Grids im Vordergrund», so Anne Koch, Energy Efficiency Campaignerin bei Greenpeace und Mitglied der BFE-Arbeitsgruppe. «Angesichts der immer knapper werdenden Raumressourcen und der zunehmenden Belastung für Mensch und Umwelt ist der Ausbau von Stromnetz- und Speicherinfrastruktur dabei auf das notwendige Minimum zu beschränken. Für uns sind daher netzentlastende Massnahmen wie Last- und Erzeugungsmanagement und Konzepte zur Infrastrukturbündelung sehr wichtig.»
Energiestrategie 2050 – Bericht des Teilprojekts Energienetze und Ausbaukosten, BFE 2012 (PDF)
Flächendeckende Einführung von Smart Metering in der Schweiz wäre rentabel
