Die Allianz «Nein zu neuen AKW» setzt auf die Zukunft und damit auf die umwelt- und sozialverträgliche Nutzung neuer erneuerbarer Energien und auf Stromeffizienz. Sie wird die Abstimmungskampagne gegen die Rahmenbewilligung für den Bau neuer AKW führen und eine Mehrheit der Bevölkerung mobilisieren, gegen neue AKW zu stimmen. Aufgrund der Sistierung des Rahmenbewilligungsprozesses durch Energieministerien Doris Leuthard ist aber unklar, wann dies der Fall sein wird.
Die Allianz «Nein zu neuen AKW» vereint aktuell 37 Organisationen – darunter Schweizer Parteien, sowie die wichtigsten Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen. Die Allianz will neue erneuerbare Energien und Technologien zur Steigerung der Energie-Effizienz fördern und entsprechend darüber informieren. Mit dem Ziel, den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz zu verhindern, bringt die sie Probleme, Risiken und Sicherheitsmängel der Atomkraft ins öffentliche Bewusstsein. Die Allianz zeigt auf, dass Atomenergie weder wirtschaftlich noch CO2-neutral ist und weder für die Stromversorgung der Schweiz noch für den Klimaschutz eine Lösung darstellt. Im Gegenteil verhindert der Bau neuer Atomkraftwerke das Vorankommen von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Darum ist es so wichtig, die Weichen jetzt richtig zu stellen!
Die Organisationen der Allianz «Nein zu neuen AKW» verfolgen eine gemeinsame Strategie und stimmen ihre individuellen Massnahmen darauf ab. Regelmässig findet ein Forum für die Koordination der Förderung erneuerbarer Energien und des Widerstandes gegen Atomenergie statt. Als Zeithorizont gilt die Referendumsabstimmung gegen den Bau von neuen Atomkraftwerken. Nach der Sistierung des Rahmenbewilligungsprozesses durch Energieministerien Doris Leuthard ist unklar, wann dies der Fall sein wird.
